Weshalb WORM keine Lösung ist

Auch heute noch gelten WORM-Speicher, die nur ein Mal beschrieben werden können, vielfach als besonders manipulationssicher und somit als optimale Storage-Medien für die Archivierung von E-Mails und anderen geschäftlichen Informationen.

Datenschutz erfordert Löschbarkeit!

Ein gefährlicher Irrglaube, der gerade aus Gründen des Datenschutzes in der Praxis problematisch sein kann. Denn die entsprechenden Vorgaben machen es notwendig, bestimmte E-Mails bei Bedarf auch aus dem Archiv löschen zu können, um nicht gegen die Datenschutz-Richtlinien zu verstoßen. Dies kann beispielsweise bei privaten E-Mails von Mitarbeitern der Fall sein, ist mit einer reinen WORM-Lösung allerdings technisch nicht umsetzbar.

Digitale Signatur in Verbindung mit einer ausgeklügelten Speichertechnologie macht Archivdaten manipulationssicher

Zum Schutz vor nachträglichen Manipulationen an archivierten Daten bietet es sich hingegen an, diese durch digitale Signaturen eindeutig zu kennzeichnen und per Verschlüsselung zu schützen. Auf diese Weise kann technisch sichergestellt werden, dass Daten nicht unbemerkt verändert werden können. Um darüber hinaus ein Löschen zu verhindern, sollte dieser Schutz mit einer Soft-WORM-Technologie kombiniert werden. So können alle rechtlichen Anforderungen einfach und gesetzeskonform eingehalten werden. Allerdings ist dabei darauf zu achten, dass diese Funktion aus dem Archiv gesteuert wird, um unnötige Abhängigkeiten zu unterbinden. Durch Verwendung von ISCSI und/oder FC ist eine solche Funktion einfach mit der EMA® zu realisieren.