30.06.2008: Daten von etwa 500.000 Bürgern ungesichert im Web

Daten von etwa 500.000 Bürgern ungesichert im Web

15 deutsche Kommunen haben Datendieben einen wirklichen Grund zur Freude gegeben: Denn wegen der behördlichen Unzulänglichkeiten lagen die Meldedaten von etwa 500.000 Bürgern monatelang ohne jeden Schutz im Internet. Darunter befanden sich Namen, Adressen oder auch Angaben zur Religion. Ein umfassendes Verschlüsselungskonzept wie das der Archive Appliance EMA® hätte helfen können, den Fehler zu vermeiden.

Sensible Daten nur mit einem Zugangsschutz zu sichern ist nicht ausreichend. Das zeigt das Beispiel von 15 deutschen Gemeinden. Wegen deren Schlamperei lagen die Daten von etwa 500.000 Bürgern mehr oder minder offen im Web. Das beichtet Spiegel Online.
Durch eine Panne waren die Standardbenutzerdaten für den Zugriff auf den geschützten Bereich im Web verfügbar geworden. Und weil sich bei den jeweiligen Gemeinden niemand die Mühe gemacht hatte, die Benutzerdaten zurückzusetzen, konnte man mühelos an die Meldedaten gelangen.

Der Fall zeigt einmal mehr, dass man bei sensiblen Daten nichts dem Zufall überlassen darf und vor allen Dingen mit dem Faktor Mensch rechnen muss. Eben deshalb setzt die Archive Appliance EMA® auf ein umfassendes Sicherheitskonzept, bei dem E-Mail-Daten automatisiert verschlüsselt werden, sodass ein Fall wie der vorliegende gar nicht hätte passieren können.