29.12.2008: Datenklau hat Hochkonjunktur zu Weihnachten

Datenklau hat Hochkonjunktur zu Weihnachten

Zu Weihnachten hat Datenklau allem Anschein nach Hochkonjunktur. Besonders beliebt sind dabei Konto- und Kreditkartendaten. Zwei spektakuläre Fälle stehen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Jede Woche ein neuer Datenskandal – so zeigt sich der Monat Dezember 2008 für die Öffentlichkeit.

Zunächst sollen der Wirtschaftswoche die Kontodaten von 21 Millionen Bundesbürgern zum Kauf angeboten worden sein. Als Muster haben die Reporter des Magazins eine CD mit den Datensätzen von 1,2 Millionen Bankkunden erhalten. Enthalten sollen dabei neben Namen, Kontonummer und Bankleitzahl in einigen Fällen auch konkrete Daten zur Vermögenslage sein, sodass man damit durchaus einigen wirtschaftlichen Schaden hätte anrichten könnte. Offenbar – so die Wirtschaftswoche – seien die Daten von Mitarbeitern und Dienstleistern zusammengestohlen worden, die undichte Stellen in Unternehmen und Callcentern ausnutzten.

Nur wenige Tage später berichtet die Frankfurter Rundschau dann, dass ihr sensible Kreditkartendaten tausender Kreditkarteninhaber anonym per Post zugespielt worden seien. Die Daten sollen auf Mikrofiches enthalten sein, die offensichtlich einem Kurierunternehmen entwendet worden waren.

Allgemein bemängeln Datenschützer den Verzicht von effektiven Verschlüsselungsverfahren bei der Archivierung und Speicherung sensibler Daten.

Anwender von EMA E-Mail Archive Appliance® von ARTEC müssen sich derlei Sorgen gar nicht machen, denn das vorgansorientierte Archivierungskonzept des Geräts gibt ihnen alle notwendigen Instrumente an die Hand, um solche Pannen von vornherein zu verhindern.