17.03.2009: Finnische Chefs dürfen Einblick in E-Mails nehmen

Finnische Chefs dürfen Einblick in E-Mails nehmen

Ein neues Gesetzt erlaubt es den Arbeitgebern Finnlands, jetzt Einblicke in die E-Mail-Korrespondenz ihrer Beschäftigten zu nehmen. In vielen anderen Ländern wäre ein solches Gesetz aufgrund der geltenden Persönlichkeitsrechte und Datenschutzbestimmungen kaum denkbar. Dennoch unterstreicht es die Bedeutung von E-Mail-Daten für Unternehmen. ARTEC unterstützt Anwender gerade in dieser Hinsicht mit einem ausgefeilten Rollen- und Rechtekonzept.

Der finnische Handy-Hersteller Nokia soll - wie Heise Online berichtet - massiv auf die Verabschiedung des Gesetzes gedrungen haben, das es Unternehmen erlaubt, die E-Mails ihrer Beschäftigten zu kontrollieren. Voraussetzung: Der Verdacht der Geschäftsschädigung muss vorliegen.

Egal wie man zu derartigen Befugnissen für Unternehmen steht, zeigt die "Lex Nokia" einmal mehr, wie wichtig E-Mail-Daten und der richtige Umgang damit für Anwender sind. Denn neben ihrem ursprünglichen Zweck haben sich E-Mail-Systeme zu einer Art File-System entwickelt, in dem Benutzer wichtige Unterlagen, geschäftliche Korrespondenz aber eben auch private Inhalte vorhalten.

Gerade das macht den richtigen Umgang mit diesen Inhalten jedoch zu einer Herausforderung. Schließlich gilt es, Persönlichkeitsrechte, Compliance-Bestimmungen genauso wie geschäftliche Interessen zu wahren. Und das ist insbesondere in Sachen regelkonforme Archivierung eine heikle Aufgabe.

Um Anwender hier optimal zu unterstützen, bietet ARTEC ein ausgefeiltes Rollen- und Rechtekonzept, mithilfe dessen sich genau festlegen lässt, wer wann welche Veränderungen am Archiv vornehmen darf. Kernpunkt ist dabei das Vier-Augen-Prinzip, das Anwender die Möglichkeit bietet, festzulegen, dass bestimmte Vorgänge am Archiv nur von mehreren Berechtigten gemeinsam ausgeführt werden dürfen.